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Kaiserschnitt - soll die Frau entscheiden


Von: Nadine S. • 11.03.2000 [15:33]
Das sollte doch wohl jeder für sich entscheiden.
Auch ich habe mich nach zwei "normalen" Entbindungen mit starken Blutverlusten (HB nach 14 Tagen 6,0) für einen Kaiserschnitt entschieden und eine Klinik gefunden, die meine Vorgeschichte und meinen Wunsch respektierte. Das Gespräch mit dem Prof. der Frauenstation war sehr
angenehm und informativ, ich wußte genau was mich erwartet.
Ich habe mich ordentlich belesen und vorbereitet und eine putzmuntere Tochter zur Welt gebracht. Das ich erst meine Narkose ausschlafen mußte, bevor ich meine Kleine begrüßen konnte, hat glaube ich keinen seelischen Schaden bei ihr hinterlassen.
Natürlich hat die Wunde ein paar Tage geschmerzt, aber meine
Dammschnitte davor waren auch nicht ohne. Mein HB war 3 Tage nach der OP absolut normal und ich habe nach 5 Tagen mit Mann und Baby das Flugzeug Richtung Heimat bestiegen.
So sehr ich mich auch anstrenge, ich fühle mich nicht um mein Geburtserlebnis betrogen, habe keine Narben an Körper und Seele und ein ganz normales, liebevolles Verhältnis zu meiner Tochter.
Es gibt so viele Schwangere, die panische Geburtsängste haben. Da hilft auch kein Vorbereitungskurs, keine ach noch so nette Hebamme und kein freundliches Zureden. Eine völlig verängstigte, verkrampfte Frau im Kreissaal hilft ja wohl niemandem.
Ich jedenfalls fühlte und fühle mich Mutter und Frau genug, solche Sachen für mich selbst zu entscheiden.
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