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Komplikationen beim Schnitt


Von: Nadine S. • 13.03.2000 [09:53]
Unsere Tochter wurde wg. Beckenendlage vor 2 1/2 Jahren durch Kaiserschnitt zur Welt gebracht. Das Setzen der PDA und die OP an sich verliefen problemlos. Nach dem vernähen der letzten Naht (mein Mann und meine Tochter hatten bereits den OP-Bereich verlassen, bekam ich auf einmal keine Luft mehr. Ich hatte ein Gefühl als wenn Wasser bzw. ein "Glukkern" in mir hochsteigt. Dies konnte ich dem Narkosearzt durch Gestik und was noch an Wort möglich war begreiflich machen. Ich bekam nur noch mit das ich sofort in Vollnarkose versetzt wurde.

In den nächsten zwei Tagen nahm ich nur manchmal die Schwestern die mir mein Kind zeigen wollten oder meinen Mann war. Alles in allem war ich drei Tage auf der Intensivstation an der Herz-Lungen-Maschine angeschlossen und in künstlichen Tiefschlaf versetzt worden.

Was da bei mir genau passiert ist konnte mir im Krankenhaus und bei der Nachuntersuchung niemand genau erklären. Es bestand der Verdacht auf eine Fruchtwasserembolie die im nachhinein aber nicht nachgewiesen werden kann. Untersuchungen die noch während des Krankenhausaufenthaltes eine Lungenembolie ausschliesen sollten verhinderten das ich mein Kind regelmäßig stillen konnte.

Bis heute sind wir uns nicht im Klaren darüber ob wir das Risiko einer Schwangerschaft nocheinmal auf uns nehmen sollen. Weil nicht zu klären ist ob ich einfach das Pech hatte eine solche Komplikation durchzumachen (allerdings auch das Glück diese zu überleben) oder ob eine Veranlagung bei mir dazu geführt hat.

Also wenn gewünschter Kaiserschnitt dann auch mit kompletter Aufklärung der Risiken und nicht nur lapidar heruntergerasselt.
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  Komplikationen beim Schnitt Nadine S. • 13.03.2000 [09:53]

  Re: Komplikationen beim Schnitt Nadine S. • 16.03.2000 [10:02]

  Re: Komplikationen beim Schnitt Nadine S. • 16.03.2000 [11:31]

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